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Tipps für die Suchmaschinenoptimierung – das Ziel: Googles Top 10

13. Oktober 2007

Kürzlich habe ich im Internet einen sehr guten Artikel zum Thema Suchmaschinenoptimierung gelesen. Dieser inspiriert mich nun für meine Kunden, welche sich mit der Pflege Ihrer Internetseiten mittels Content Management System beschäftigen, und auch für mich selbst eine kurze Zusammenfassung dieses Artikel zu schreiben. Trotzdem ist es zu empfehlen auch den wirklich guten Orginalartikel PR-Ranking-TIPPS Kurz-Tutorial Suchmaschinenoptimierung von Frank Schräpler zu lesen.

Suchmaschinenoptimierung leicht gemacht – mit 10 Punkten in die Top 10 von Google & Co.

  1. Vergessen Sie alles was Sie bis heute zum Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) gehört oder gelesen haben, sofern das nicht auf eigene praktische Erfahrungen fußt. Vieles was man in einschlägigen Zeitschriften oder im Internet zum Thema findet ist falsch oder muss erst mit entsprechender Fachkenntnis entsprechend gefiltert werden. (Ich persönlich kann dem zwar nicht beipflichten, mein Wissen habe ich zwar vor allem durch praktisch Erfahrung und den Google Webmaster Guidelines erlangt aber was ich zum Thema in Fachzeitschriften wie der Internet Professional (leider gibt diese Zeitschrift nicht mehr), Internet Magazin, Internet Foren und Weblogs gelesen habe deckt sich ziemlich stark mit den Ansichten von Herrn Schräpler. Scheinbar habe ich nur die richtigen Websites gelesen. ;-) Ich lasse darum die Aussage trotzdem mal so stehen.
  2. Suchen Sie sorgfältig nach Keywords (Suchwörter bzw. Schlüsselwörter) und Keyword-Kombinationen, welche bzgl. Ihres Angebotes oder Dienstes relevant sind. Denken Sie dabei an Ihre Zielgruppe. Verwenden Sie keine markenrechtlich geschützten Begriffe. Verbinden Sie diese Suche mit einer Mitbewerber-Analyse indem Sie z.B. den Quelltext der ersten 5 bis 10 Websites, welche Google unter den relevanten Keywords listet, analysieren.
    Versuchen Sie herauszufinden wie viele Suchanfragen und wie viele Mitbewerber es für jeden Ihrer Wunschsuchbegriffe gibt.
    Ermitteln Sie nun für jeden Suchbegriff das Verhältnis Anzahl Suchanfragen durch Anzahl Mitbewerber. Dadurch erhalten Sie einen recht guten Anhaltspunkt welche Ihrer Schlüsselwörter den größten Erfolg beim geringsten Aufwand versprechen.
    Diese Keyword-Liste ist nun Ihr Anhaltspunkt für die weitere Vorgehensweise.
    (Ideal wäre nun für jedes Keyword bzw. jede Schlüsselwortkombination eine Unterseite einzuplanen. Mehrer unterschiedliche Suchwörter in einer Seite einzuarbeiten macht oft wenig Sinn.)
    Tools die Ihnen bei der Suche nach Keywords und Anzahl Suchanfragen und Anzahl Mitbewerber behilflich sein könnten:

    1. Keyword-Tool von Google mit Anzeige der Mitarbeiterdichte und des Suchvolumens
    2. Keyword-Datenbank mit Angabe der Anzahl der Abfragen bei Google
    3. Overture Datenbank - Suchbegriffe finden
    4. Yahoo Datenbank - Wie offt wurde ein Suchbegriff gesucht
    5. Google Trends
    6. Google Suggest
    7. Google Sets
    8. Firefox Erweiterung SeoQuake
    9. MIVA Keyword Generator
  3. Der Linktext eines eingehenden Links (Backlinks) ist sehr wichtig für das Ranking Ihrer Website. Darum ist eine Internetadresse in der Form www.Hauptsuchbegriff.tld ideal. Der Grund liegt darin, dass Sie dadurch automatisch einen guten Linktext bei eingehenden Links haben. Beinhaltet Ihre Internetadresse ein Kunstwort, dann sollten Sie den Webmaster, der Ihre Seite verlinkt, darum bitten im Linktext ein zwei Ihrer Suchbegriffe aus Ihrer Keyword-Liste unterzubringen. Ein eingehender Link zu meiner persönlichen Firmeninternetadresse der Form Internetagentur Südtirol ist besser als einer der Form www.compusol.it. Leider hat man nicht immer die Möglichkeit dies mit dem entsprechenden Webmaster abzuklären und genau aus diesem Grund sind themenbezogene Internetadressen (Urls) ideal fürs Suchmaschinenranking (hier können Sie freie Internetadressen suchen).
  4. Die Struktur, also die Verzeichnistiefe, Ihres Internetprojektes sollte so niedrig wie möglich gehalten werden, d.h. bei kleinen Projekten alle Internetseiten im Haupt-Verzeichnis ablegen, bei großen Projekten eine pyramidenförmige Verzeichnisstruktur mit maximal 3 Ebene aufbauen. Es ist sehr förderlich, wenn die Verzeichnisnamen und Überschriften (sollten mit den entsprechenden Tags ausgewiesen sein!) die relevanten Suchbegriffe enthalten. Dies sollte aber nicht in einer redundanten Art und Weise geschehen.
    Eine Sitemap mit sinnvollen Linktexten ist zu empfehlen.
  5. Aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung gilt: das Design muss der Funktion untergeordnet werden und Inhalt ist Trumpf, d.h.: keine Framesets, keine Bilder-Links in der Hauptnavigation, kein Flash-, DHTML-, JAVA-Applets- oder Javascript-Menüs, keine Grafik-Überschriften, Tabellen fürs Layout vermeiden. Content und Informationen in Form von reinem Text ist zwar designtechnisch langweilig (behaupten zumindest die Grafiker) aber suchmaschinentechnisch ein Hit!
  6. Die wichtigsten META-Tags sind: title, description und keywords, wobei keywords von vielen Suchmaschinen mittlerweile ignoriert wird. Auf jeder Unterseite sollten verschiedene Meta-Tags eingefügt werden um “duplicate Content” zu vermeiden. In mindestens 50% Ihrer Seiten, sollte im Title-Tag das Hauptkeyword und in allen Seiten sollten zusätzlich noch die Keywords aus dem Seiteninhalt enthalten sein. Im Description-Tag schreiben Sie am Besten eine sinnvolle Bescheinung, was der Besucher auf Ihrer Seite findet und lassen den Hauptschlüsselbegriff und die Seitenschlüsselbegriffe mit einfließen. Im Keyword-Tag listen Sie das Hauptsuchwort, das Url-Suchwort, die Seiten-Suchwörter die Title-Suchwörter und die Keywords, welche in der Hauptnavigation vorkommen, auf.
    Sinnvoll ist noch das Meta-Tag robots zu verwenden mit z.B. index, follow (Seite indizieren, Links folgen) oder noindex, follow (Seite nicht indizieren, weil es z.B. nur eine Übersichtsseite ist und Links folgen) oder index, follow, noodp (Seite indizieren, Links verfolgen, Beschreibung von des Open Directory Projekt nicht verwenden)
  7. Die Keyworddichte d.h. des prozentuellen Anteils des Keywords gemessen an der Gesamtanzahl der Wörter in der Seite sollte sich bei 5% bis 7% bewegen, höhere Werte gehen aber auch.
  8. Die interne Verlinkungsstruktur Ihres Internetprojektes sollte logisch aufgebaut sein, vermeiden Sie übertriebene Querverlinkungen, das kann leicht als SPAM gewertet werden.
    Eine Sitemap ist zu empfehlen
    Alle Unterseiten, unabhängig davon ob bereits ein Link wie z.B. Home oder Startseite existiert, mit dem Hauptkeyword als Linktext zur Startseite verlinken
    Detail-Seiten mit dem Themakeyword als Linktext zur Themaübersichtsseite verlinken
    usw.
  9. Je weniger ausgehende Links, umso besser. Durch ausgehende Links wird der eigen Pagerank geschwächt.
    Linkaustausch über drei Ecken ist einem direkten Linkaustausch vorzuziehen.
  10. Das Wichtigste zum Schluss (dies belegen diverse aktuelle Studien): so viele eingehende Links (Backlinks) von starken themenverwandten Seiten mit natürlich aussagekräftigen Linktexten besorgen, d.h. die Internetadresse in Verzeichnissen, Katalogen, Suchmaschinen eintragen, in Foren oder Weblogs Beiträge mit Links zur eigenen Website hinterlassen, Partnerverlinkungen eingehen usw.
    Eine manuelle Anmeldung in Verzeichnissen, Katalogen, Suchmaschinen usw. ist der automatischen Anmeldung durch Eintragsdienste auf jeden Fall vorzuziehen.
    Eventuell eigene kleine Satelliten-Internetprojekte aufbauen. Das sollte aber kein SPAM-Netzwerk werden, die Satelliten-Seiten sollten sinnvolle eigene Inhalte aufweisen und keinen „duplicate Content“, ansonst könnte das auch kontraproduktiv verwende (Stichwort: schlechte Nachbarschaft)
    Auch eingehende Links (Backlinks) von Seiten mit niederen Pagerank können was bringen, der Pagerank wird mittlerweile von vielen Nicht-Profis überbewertet!

Wandern in Südtirol - digitales Wandernetz Südtirols

10. Oktober 2007

Seit einiger Zeit hat der Alpenverein Südtirol (AVS) in unserem schönen Land Südtirol viele der unzähligen tollen Wanderwege digital erfasst. Der Öffentlichkeit steht jetzt das Wanderportal Trekking Südtirol zur Verfügung. Schauen Sie sich diese tolle Website mal an:

Digitales Wandernetz Südtirols
Screenshot des digitales Wandernetzes Südtirols mit Wandertour: Tramin - Kalterer See
(Screenshot trekking.suedtirol.info - © 2007 Autonome Provinz Bozen - Südtirol, Copyright Orthofoto by terraitaly products TM - © C.G.R. S.p.A. - PARMA)

Google Earth Tramin Kalterer See
Zum Vergleich: Screenshot Google Earth mit Wandertour: Tramin - Kalterer See
(Screenshot Google Earth: © Google, © Directories die Datenquelle Image, © DigitalGlobe, © Tele Atlas, © PagineGialle.it)

Das Wegenetzportal ermöglicht Ihnen nicht nur die Wanderwege Südtirols und deren Verlauf zu sehen, sondern auch die Planung ihrer persönlichen Rundwanderung. Dafür verfügt das Wanderportal über einen Routenplaner. Sie müssen mindestens zwei Punkte auf der Karte festlegen, die Website ermittelt dann automatisch eine Wandertour, welche durch diese Punkte verläuft.

Dem noch nicht genug: der so ermittelte Wanderweg kann als GPS-Datei abgespeichert werden. Sie ahnen schon, das wird dann Ihr persönlicher Wanderführer. Die GPS-Datei einfach in ein Navigationsgerät hochladen und den Richtungsanweisungen des elektronischen Wanderführers folgen. Sich im Wald verirren oder Auto nicht mehr finden gehört der Vergangenheit an. (Mein Nokia N95 kann zwar mittels des Programmes: Sports Tracker Wanderrouten aufzeichnen aber leider nicht einlesen. Darum gehörren Verirrungen und Auto nicht mehr finden zum Standardvorfall beim Unterfertigten und der besten Freundin von allen ;-) )

Digitales Wandernetz Südtiols Detail
Detailansicht der Wandertour Tramin Kalterer See
(Screenshot trekking.suedtirol.info - © 2007 Autonome Provinz Bozen - Südtirol, Copyright Orthofoto by terraitaly products TM - © C.G.R. S.p.A. - PARMA)

Google Earth Detail
Zum Vergleich die Detailansicht der Wandertour Tramin-Kalterer See in Google Earth
(Screenshot Google Earth: © Google, © Directories die Datenquelle Image, © DigitalGlobe, © Tele Atlas, © PagineGialle.it)

Sie können die gespeicherte GPS-Datei aber auch in Google Earth öffnen und damit einen virtuellen Wanderflug machen oder nur mal das Gelände betrachten. Das geht zwar auch mit dem Trekking Portal Südtirol, es bietet auch eine 3D Funktion an. Ich nehme aber lieber Google Earth, dann kann man auch mal über die Südtirol Grenzen hinausfliegen….

Hier zusammenfassend die interessanten Möglichkeiten, welche Ihnen das digitale Wandernetz Südtirols bietet:

  • Wanderwege Südtirols in einer Geländekarte, auf Wunsch mit hinterlegten Luftbild, betrachten
  • Wanderungen anhand von bezeichneten Touren finden
  • Wanderziele suchen
  • Route zwischen Wanderpunkten ermitteln
  • Toureninformationen der gefundenen Wandertour wie Tourenlänge Aufstieg, Höhenleistung Abstieg, Gehzeit Hinweg, Gehzeit Rückweg, Wegnummern, Schwierigkeitsgrad, Eigenschaft ermitteln
  • Einkehrmöglichkeiten finden (das ist natürlich das Wichtigste ;-) ). Mehr Informationen zu den Betrieben wären diesbezüglich hilfreich wie z.B. Speisekarte, Getränkekarte ;-)
  • Wandertour als GPS-Datei abspeichern
  • 3D Flug alla Google Earth (dafür muss ein Plugin installiert werden)

Etwas verbesserungswürdig finde ich die Navigation und das Handling. Beides ist leider etwas schwerfällig, kann nicht ganz mit Google Earth mithalten. Man muss vor jedem Klick warten bis die vorige Operation abgeschlossen ist. Also nichts für Schnellklicker mit langsamen Internetverbindungen, schon eher für jemand der gerne Freundschaft mit dem Ladebalken schließt. (Schon wieder mal müssen viele unserer Mitbürger in ermangeln einer flächenddeckenden Breitbandversorgung den Kürzeren ziehen :-( )

Da das Internetportal nun überarbeitet wurde muss ich mich korrigieren: die Navigation und das Handling sind deutlich besser geworden. Man muss nun nicht mehr die Bedeutung von den Icons in der horizontalen Navigationsleiste lernen, denn diese wurden durch verständliche Texte ersetzt. Für die Navigation in der Karte gibt es jetzt Steuerelemente à la Virtual Earth (der Karten Suche von Microsoft). Die Navigation in den 2D-Karten erweist sich zwar noch nicht so flüssig wie bei Google Earth oder dem Konkurrent Virtual Earth aber dafür wird man mit besseren hochauflösender Karten und Luftbildern belohnt. Schaltet man in den 3D-Modus, dann wird Virtual Earth von Microsoft geladen. Perfekt, Virtual Earth bietet nämlich südtirolweit bessere Luftbilder als Google Earth. Man sieht, dass das Projekt Trekking Südtirol lebt und weiterentwickelt wird. Da freut sich der neugierige Wanderer schon auf die nächsten Erweiterungen…

Alles in allem aber eine super Projekt, dass in meinen Augen sein Geld wert ist und sowohl für Einheimische als auch für Gäste, die nicht immer den gleichen altenbekannten Wanderweg beschreiten wollen, sehr zu empfehlen.

Lernvideos Windows, Word, Excel, Powerpoint, Photoshop

9. Oktober 2007

Da ich heute wieder eine Anfrage bekommen habe ob man (frau) meine Lernvideos unter der Rubrik Kursunterlagen für Lehrzwecke in der Einrichtung XY nutzen dürfe bzw. ob man die Lernvideos auch käuflich auf CD erwerben könne hier meine Antwort:

Nein, käuflich erwerben kann man die Lernvideos zur Zeit leider nicht! (Dafür sind sie nicht professionell genug ;-) )

Aber Sie dürfen die Lernvideos gerne kostenlos nutzen!

Zur Frage ob man die Lernvideos auch offline nutzen dürfe?

Lieber ist es mir, wenn die Lernenden die Lernvideos online nutzen, damit dadurch etwas Publicity für mich entsteht und die Lernenden auch meine anderen Online-Inhalte sehen können. Wenn Sie aber keine Möglichkeit der Online-Nutzung haben, dürfen Sie sie auch offline verwenden. Voraussetzung: Sie verteilen die Videos nicht weiter, sondern verweisen bei Interesse eines Dritten auf meine Website (www.compusol.it).

Ich stelle nun bis auf weiteres jeweils eine Offline-Version der Lernvideos in Form eines ZIP-Archiv auf meiner Website bereit.

Vorgangsweise Offline-Nutzung

  1. Zip-Archiv downloaden
  2. Zip-Archiv in einen Ordner endpacken
  3. Die enthaltene HTML-Datei durch Doppelklick starten

Viel Spaß beim Lernen! (hoffentlich habe ich da nicht zu viel Südtiroler Dialekt einfließen lassen ;-) und man (frau) versteht mich auch in Deutschland)

Über Kommentare oder Fehlerhinweise (auch Rechtschreibfehler) würde ich mich hier auf dieser Seite freuen.

Rundwanderung Tramin - Kalterer See - Rastenbachklamm - Gummererhof

9. September 2007

Heute ist unser Ziel die wild romantische Rastenbachklamm oberhalb des Kalterer Sees (Südtirol) und der Gummererhof oberhalb von Tramin. Unser Ausgangspunkt ist Tramin und zwar der Anfang der Straße nach Söll beim Hotel Winzerhof.

Tramin Rastenbachklamm Gummererhof KML-Datei

Wir gehen 50 m der asphaltierten Söller-Straße, oberhalb des Hotels Winzerhof, entlang in Richtung Norden und wandern dann bei der ersten Linksbiegung der Straße gerade aus weiter direkt in einen Schotterweg (Kalterer Seeweg) hinein. Dieser führt uns durch Weinberge in Richtung Kalterer See. Im Herbst während der Weinlese ist dieses Stück des Weges natürlich besonders interessant. Nach circa 20 min Gehzeit biegen wir rechts ab der Beschilderung folgend und kommen in den Söller-Wald hinein. Wir folgen dem Steig und der guten Beschilderung, biegen nicht links nach Söll hoch ab, sondern gehen immer gerade aus in Richtung St. Josef am See. Ab und zu gibt der Wald einen tollen Rückblick auf das Weindorf Tramin und einen Blick nach vorne zur Leuchtenburg, welche über dem Kalterer See thront, frei.

Dieser Teilabschnitt unerer Wanderung mündet wieder in Weinbergen. Jetzt müssen wir der asphaltierten Weinstraße (circa 50 m) folgen, bevor wir zuerst auf einen Schotterweg (Teil des Seerundweges) die von uns sogenannte Campingkurve abkürzen und dann auf einem Gehsteig entlang der Kalterer See Straße bis Kirchlein St. Josef am See wandern können.

Hier können wir uns entscheiden ob wir die Weinstraße überqueren wollen und rechts unterhalb des Kirchleins direkt zum Kalterer See spazieren möchten (Promenadenweg) um anschließend wieder hoch zum Ortskern von St. Josef am See gehen zu müssen oder ob wir den Kalterer See auslassen und direkt weiter St. Josef am See weitergehen.

Alternative mit Besuch des Kalterer See (ist etwas länger!)

Höhenprofil und Details

Wir entscheiden uns für zweiteres damit die Tour nicht zu lang wird.

In St. Josef am See gibt es genügend übersichtliche Beschilderungen. Wir folgen der Beschilderung Rastenbachklamm (zuerst Nr. 10, anschließend Nr. 13 und Nr. 1) die uns zuerst über eine wenig befahrene asphaltierte Straße hoch führt um dann in den Wald mit dem Steig zur Rastenbachklamm (Nr. 13) zu münden.

Nun beginnt der interessantestes Teil dieser Wanderung. Über den Waldsteig Nr. 13 und dann über Stiegen (Nr. 1) geht es durch die wild romantische Rastenbachklamm, welche sogar einen Wasserfall (kurzer Abstecher von circa 30 m) aufweisen kann. Es lohnt immer wieder den Blick zurück zum Kalterer See zu werfen aber auch nach vorne durch die Klamm zu richten.

360° Rastenbachklamm

Die gut gesicherten Stiegen bringen uns hoch bis nach Altenburg wo wir wiederum einen Abstecher (circa 50 m) zur St. Peter Ruine (vermutlich älteste Ruine bzw. Kirche Tirols) machen. Anschließend geht es über eine Hängebrücke bis zum Kirchlein von Altenburg. 10 m vor dem Kirchlein befindet sich eine herrliche Aussichtstelle die den Blick auf Kaltern, St. Josef am See mit dem Kalterer See und der darüber thronenden Leuchtenburg und im Hintergrund den Weißhorn und Schwarzhorn freigibt.

Nach diesem Gnuss führ unseren Sehnerv wandern wir entlang der kaum befahrenen Altenburger Straße (Nr. 11) in Richtung Tramin / Gummererhof. Am Ende von Altenburg geht die Straße hinter nach Tramin, wir wandern aber gerade aus leicht recht in den Forstweg Nr. 4 B hinein. Am Ende dieses Weges kommen wir auf eine asphaltierte Straße der wir nur circa 200 m folgen. Nach einer Hofstelle biegen wir rechts ab (Weg Nr. 10) zum Gummererhof, der mitten in Wiesen und Weinbergen liegt.

Der Gummererhof ist ein Berggasthaus. Hier können wir gemütlich auf der sonnigen Terrasse speisen. Auf der Speisekarte finden wir Gerichte wie: Bauernomelette, Kaiserschmarrn, Spiegelei, Schlutzkrapfen, Knödel mit Gulasch und Nachspeisen wie Strudel, Bauernkrapfen, Buchweizentorte.

Nach dem Mittagessen können wir uns in einem der Liegestühle, welche für die Gäste bereit stehen, ausstrecken oder auf einer der Wiesen ausruhen.

Nach der Siesta treten wir unseren Rückweg an. Dieses mal wählen wir die asphaltierte Straße zurück die uns vorbei am Steinhof bis zu einer Kreuzung führt. Hier biegen wir rechts ab und gehen unterhalb des Steinhofes (Nr. 4A) in Richtung Zoggler Wiese und Graun. Bei der Forststange befindet sich ein Brunnen, da können wir unsere Wasserflasche auffüllen bevor wir links abbiegen (nicht gerade aus) der Forststraße (10A) entlang Tramin hinunter. Diese Forsstraße endet nach circa 20 min und dann geht es auf einer asphaltierten aber fast überhaupt nicht befahrenen Straße weiter durch Waldstücke, vorbei an einigen Hofstellen und Weinbergen bis zur Fortbildungsakademie Schloss Rechtenthal. Ab hier sind es nur noch 5 min bis zu unserem Ausgangspunkt.

Eckdaten der Tour:

Ausgangspunkt: Tramin
Gehzeit: circa 4,5 Stunden
Höhe: 300 m bis 210 m, dann rauf auf 730 m und zurück auf 300 m
Gelände: Weinberge, Wald, Nebenstraßen
Schwierigkeitsgrad: leicht, in der Rastenbachklamm Kinder an die Hand nehmen
Ausblick: Tramin, Kalterer See, Weißhorn, Schwarzhorn

Lust auf Urlaub in Südtirols Süden? Das offizielle Tourismusportal Urlaub in Tramin, das Südtiroler Urlaubs-Portal Südtirol Hotel Tipp oder das Verzeichnis der Mitglieder der Privatvermieter Südtirols mit Website bieten Ihnen eine Auswahl verschiedener Beherbergungsbetriebe. Oder direkt lieber beim Autor dieses Artikels Urlaub machen? Dann besuchen Sie die Website des Urlaub auf dem Bauernhof Betriebes Mandlhof.

AltenburgAltenburgGummererhofGummererhofGummererhofGummererhofKalterer SeeKalterer SeeKalterer SeeKalterer See

PageRank und Suchmaschinenranking

29. August 2007

Warum befindet sich meine Internetseite im Vergleich zur Internetseite XY an schlechterer Position in den Google-Suchergebnisse obwohl meine Seite einen respektablen PageRank aufweist?

Diese Frage (leicht abgeändert) habe ich erst vor kurzem von einem Kunden erhalten. Hier meine Antwort dazu. Achtung dieser Text stützt sich ausschließlich auf meine persönlichen Erkenntnisse und Wissen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Korrektheit. Er richtet sich an Online-Redakteure nicht an Programmierer.

PageRank

Der PageRank ist ein von Google entwickeltes Bewertungssystem mit dem Internetseiten aufgrund Ihrer Linkstruktur gewichtet werden. Im Prinzip funktioniert das so: je mehr Internetseiten auf meine Internetseite verweisen umso höher der PageRank und je höher der PageRank der verweisenden Seite um so stärker ist der Effekt. Ich habe in einer Studie gelesen, dass die Qualität der eingehenden Links um den Faktor 40 stärker gewichtet wird als die Anzahl der eingehenden Links, d.h. der Suchmaschinenoptimierer sollte nicht nur versuchen viele eingehende Links zu organisieren sondern vor allem qualitativ hochwertige Links (siehe hochwertige Links). Der PageRank wir mit Werten von 0 bis 10 angegeben, ist aber nicht linear d.h. es ist um ein vielfaches schwieriger um von Stufe 4 auf 5 zu kommen als von Stufe 3 auf 4.

Hochwertige Links

Was sind eigentlich qualitativ hochwertige Links? Dazu kann man folgendes sagen:

Die Seite von der der Link ausgeht sollte:

  • selbst einen hohen PageRank haben
  • themenverwand sein
  • wenig ausgehende Links aufweisen

Der Linktext sollte:

  • aussagekräftig sein und zu den Suchwörtern passen
  • zum Kontext passen

Das sind Faktoren die man als Suchmaschinenoptimieren nicht direkt beeinflussen kann, weil man schlecht dem Webmaster der verweisenden Seite Vorschriften machen kann. Das ist aber auch gut so, denn der Suchende möchte von Google & Co ja vor allem hochwertige Ergebnisse also relevante sinnvolle Texte und nicht frisierte manipulierte Seiten vorgesetzt bekommen!

Ranking

Kommen wir zurück auf die Frage: warum befindet sich meine Seite trotz relativ hohem PageRank nicht an vorderer Stelle?

Der PageRank ist nur ein Parameter unter vielen Parametern (teilweise bekannten und teilweise unbekannten), welche in die Berechnung der Ergebnisreihenfolge mit einfließt. Unter den bekannten Parametern befinden sich:

  • Wo kommen die Suchwörter in der Seite vor? Im Titel-Tag, in der Internetadresse, in den Überschriften-Tags, im Text der Seite, im ALT-Tag der Bilder usw.
  • PageRank der Seite (Anzahl und Qualität der eingehenden Links siehe PageRank).
  • Wie lang ist die Seite bereits im Web (Faktor Zeit)
  • Weißt die Seite Merkmale auf, welche das Ranking negativ beeinflussen (z.B. irreführenden und manipulativen Praktiken wie z.B. unsichtbare Texte, statistisch unausgewogene Wortvorkommnisse, zu viele Links usw.)
  • Wahrscheinlich noch viele viele weitere, sodass obige nicht so stark wie man vermuten würde ins Gewicht fallen!

Resümee für Suchmaschinenoptimierung

Gut ist wenn:

  • die gewünschten Suchbegriffe im Title-Tag, in der Internetadresse in den Überschriften im Text, in den ALT-Tags der Bilder in einer realistischen Anzahl vorkommen
  • die Seite einen hohen PageRank aufweist, also viele und qualitativ hochwertige eingehende Links besitzt
  • die Seite bereits sehr lange im Web immer unter der selben Internetadresse vorhanden ist
  • die Seite nur Inhalte enthält, welche für die Besucher gedacht sind und für ihn auch nützlich ist
  • Sie sich beim Schreiben des Textes ausschließlich auf den Inhalt konzentriert haben und nicht zu sehr auf Suchmaschinenoptimierung 

Schlecht ist wenn:

  • die gewünschten Suchbegriffe verhältnismäßig zu oft vorkommen; das weist auf gezielte Manipulation hin
  • die Seite Inhalte enthält, welche extra für die Suchmaschinen erstellt wurden
  • die Seite verborgenen Text und Links enthält
  • die Seite eingehende Links von dubiösen Seiten hat; schlechte Nachbarschaft
  • die Seite irrelevante Suchwörter aufweist
  • die Seite den gleichen Text enthält wie eine andere Seite im Web; doppelte Inhalte
  • die Seite Viren und Trojaner verbreitet
  • die Seite eine Brückenseite ist

Hier noch die Google Richtlinien für Webmaster. Die sollte man unbedingt mal lesen!

Weiterer sehr interessanter Link zum Thema Google Ranking Faktoren

Rundwanderung Langkofel und Plattkofel - Wandern in Südtirol

26. August 2007

Eine sehr schöne und zugleich einfache Rundwanderung um den Langkofel und den Plattkofel können wir am Sellajoch am Ende des Grödner Tales beginnen. Wir parken unser Auto am Sellajoch und können uns dann entscheiden ober wir rechts oder links um die Langkofelgruppe herum wandern wollen.

Langkofel und Plattkofel KML-Datei

Wir entscheiden uns für rechts und beginnen unsere Wandertour entlang des gut markierten Steiges Nr. 526. Zuerst geht es durch eine mit großen Felsbrocken und Latschen durchsetzte Wiese, dann über einen eher breiten Weg über die Ski Hänge bis zur Hütte Piz de Sela.


360° Sellajoch

Hier finden wir eine Wegkreuzung die sehr gut beschildert ist. Wir folgen der Markierung 526A, welche uns nahe an der Nordseite des Langkofels entlang führt. Alternativ könnten wir auch die Route mit der Markierung 526B wählen, die uns in einer etwas auslagenderen Schleife um die Nordflanke des Langkofels führen würde. Dadurch würde sich unsere Wanderung zeitlich etwas verlängern.

Wir gehen also entlang des Steiges 526A bis wir auf die Kreuzung stoßen, bei welcher der Steig 526B wieder in unseren Weg einmündet. Hier haben wir einen herrlichen Ausblick auf den Schlern und auf den hinteren Teil der Seiser Alm:

360° Langkofel, Schlern und Seiser Alm

Nun haben wir den größten Höhenunterschied unserer Wanderung zu bewältigen. Zuerst geht es bergab an der Nordwestflanke des Langkofels entlang bis zur Wegkreuzung mit dem Steig 525 der uns zur Langkofelhütte (liegt zwischen Lang- und Plattkofel eingekesselt) führen würde.

300 m über uns sehen wir die Langkofelhütte zwischen den Felsmassen des Lang-und Plattkofels eingekesselt. Wir beschließen aber in Richtung Plattkofelhütte den Steig. Nr. 527 zu folgen.

Nun müssen wir bergauf und die einzige relevante Steigung (circa 400 m) dieser Rundwanderung bewältigen. Am Ende dieser Steigung erreichen wir eine ebene Wiesenfläche. Wir gehen weiter in Richtung Plattkofelhütte um dort das Mittagsessen einzunehmen.

Im Vergleich zu sonstigen Berghütten hat die Plattkofelhütte eine ziemlich erweiterte Speisekarte. Hier gibt es nicht nur Polenta mit Wurst, Knödel mit Gulasch und dergleichen, sondern auch Tagliata (Rinderfilet in Streifen geschnitten) und Nachspeisen wie Zwetschkenknödel.

Von der Plattkofelhütte startet der Friedrich-August-Weg der uns ziemlich eben mit nur wenig Höhenunterschied etwas leicht ansteigend, die Salèi-Hütte passierend, zu unserem Ausgangspunkt zurückführt.

Eckdaten der Tour:

Ausgangspunkt: Sellajoch
Gehzeit: circa 4,5 Stunden
Höhe: 2.180 m bis 1.950 m, dann rauf auf 2.360 m und zurück auf 2.180 m
Gelände: Fels, mit Steinen durchsetzte Wiesen, Schotter
Schwierigkeitsgrad: leicht
Ausblick: Langkofel, Plattkofel, Schlern, Seiser Alm

Jochgrimm Weißhorn - Wandern in Südtirol

15. August 2007

Vom Jochgrimm geht es rechts über Almwiesen in Richtung Weißhorn hinauf. Über den Almwiesen treffen wir auf einen duftenden Latschenwald, den wir immer bergauf durchqueren.

Jochgrimm - Weißhorn KML-Datei

Der Weg ist hier ziemlich geröllig, darum sollte man gutes Schuhwerk anhaben und trittsicher sein. Nach circa 30 bis 40 min erreichen wir den felsigen weißen Gipfel. Die letzten Meter sind etwas gefährlich, da sollte man etwas aufpassen. Am Gipfelkreuz angekommen hat man einen tollen Rundblick auf die umliegenden Berge und Täler: Ortlergruppe, Ötztaler Alpen, Schlern, Rosengarten, Latemar, Zanggen, Brentagruppe und auf das Etsch- und Eisacktal. Im Etschtal in der Talsohle sieht man Tramin, Kaltern und Eppan, im Vordergrund auf dem Hochplateau sieht man Radein, Truden und Weißenstein.

360° Weißhorn Bletterbach
Bild anklicken um den 360°-Panoramabild zu starten!

360° Weißhorn Gipfel
Bild anklicken um den 360°-Panoramabild zu starten!

Den Rückweg treten wir nach Norden hin an und steigen über den Steig Nr. 5 in Richtung Weißenstein ab. Zuerst ist dieser Steig ziemlich ausgesetzt und nur für trittsichere und schwindelfreie Wanderer zu empfehlen. Nachdem wir dieses Stück hinter uns haben befinden wir uns direkt über der weltbekannten Bletterbachschlucht dem Gran Canyon Südtirols. Hier finden wir eine Kreuzung vor die uns vor die Entscheidung stellt den etwas gefährlichen Gamplsteig zur Überquerung der Bletterbachschlucht in Richtung Gurndialm zu wählen und somit das Weißhorn in Richtung Süden zu umqueren oder doch lieber den Weg mit der Bezeichnung H zu wählen der uns über Wiesen und durch Latschen zu unserem Ausgangspunkt auf der Ostseite des Weißhorns zum Jochgrimm zurückführt. Wir wählen zweiters und sind nach circa 30 min von dieser Kreuzung aus gerechnet am Ausgangspunkt.

Eckdaten der Tour:

  • Ausgangspunkt: Jochgrimm
  • Gehzeit: circa 1,5 Stunden
  • Höhe: 2000 m bis 2316 m
  • Gelände: Almwiesen, Latschenwald, Geröll, Fels
  • Schwierigkeitsgrad: mittel (letztes Stück im Anstieg und erstes Stück im Abstieg ist ausgesetzt und schwierig)
  • Ausblick: Ortlergruppe, Ötztaler Alpen, Schlern, Rosengarten, Latemar, Zanggen, Brentagruppe, Etschtal mit Tramin, Kaltern und Eppan

Zur Ruine Leuchtenburg über dem Kalterer See - Wandern in Südtirol

12. August 2007

Der Weg beginnt mit einem Forstweg der mit einer Forststange verspert ist. Nach wenigen Metern sehen wir zu unserer Rechten die Einmündung des Steiges Nr. 13A und zu unserer Linken einen Steig der nicht nummeriert ist. Dieser Steig führt uns etwas steil aber direkt zur Ruine Leuchtenburg.

Leuchtenburg-Kalterer See - KML-Datei

Wir erreichen sie ach circa 25 min. Wer es wagt auf die Begrenzungsmauern des ehemaligen Innenhofes der Ruine zu steigen wird mit einem herrlichem Ausblick zum Kalterer See belohnt. Links vom Kalterer See sehen wir das Weindorf Tramin mit seinem imposanten Kirchturm und dem Kastelaz Hügel. Rechts des Sees etwas höher liegt das Weindorf Kaltern. Hinter dem Kalterer See steigt das Mendelgebirge empor mit dem höchsten Punkt dem Roen (2116 m).

360° Leuchtenburg Kalterer See - kleines Bild
Bild anklicken um den 360° x 360° Panoramaviewer zu starten!

Da wir nicht den gleichen Rückweg nehmen wollen verlassen wir die Leuchtenburg in Richtung Osten und wandern entlang des etwas breiteren Steiges Nr. 13 leicht bergab. An der ersten Wegkreuzung biegen wir rechts hinunter. Nach kurzer Zeit erreichen wir einen Forstweg den wir mehr oder weniger queren um rechts wiederum in einen Waldsteig einzubiegen. Dieser Waldsteig führt uns rechts vom Forstweg entlang bis er im Forstweg mündet. Jetzt sind es nur noch wenige Meter bis zu unserem Ausgangspunkt.

Eckdaten der Tour:

  • Ausgangspunkt: Kreithsattel (Kojotenpass)
  • Gehzeit: circa 1 Stunde
  • Höhe: 375 m bis 555 m
  • Gelände: Wald
  • Schwierigkeitsgrad: sehr leicht
  • Ausblick: Tramin, Kalterer See, Kaltern, Roen, Etschtal
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