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	<title>Kommentare zu: Was essen die Südtiroler? Knödel, Polenta und Spaghetti Carbonara&#8230;</title>
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	<description>Wandertipps &#38; Wanderberichte aus Südtirol - Tutorials, Tools und Tipps rund ums Internet</description>
	<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 12:08:02 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Dietmar</title>
		<link>http://weblog.dietmar.biz/archives/196#comment-1719</link>
		<dc:creator>Dietmar</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 11:50:18 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Siegfried,

im Haus Hanni scheint ja ein echter Tomatenbauern zu leben! Du scheinst dich auszukennen mit der "Goldäpfeln"-Zucht. Das mit der treulosen Tomate ist echt interessant. Wieder was gelernt. Dank!

Traminer Hochzeitstermin:
Nein das kann ich nicht machen, denn dann müsste ich ja alle meine Artikel hier umschreiben in denen der Satz "die beste Freundin von allen" vorkommt ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Siegfried,</p>
<p>im Haus Hanni scheint ja ein echter Tomatenbauern zu leben! Du scheinst dich auszukennen mit der &#8220;Goldäpfeln&#8221;-Zucht. Das mit der treulosen Tomate ist echt interessant. Wieder was gelernt. Dank!</p>
<p>Traminer Hochzeitstermin:<br />
Nein das kann ich nicht machen, denn dann müsste ich ja alle meine Artikel hier umschreiben in denen der Satz &#8220;die beste Freundin von allen&#8221; vorkommt <img src='http://weblog.dietmar.biz/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p>
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		<title>Von: Siegfried</title>
		<link>http://weblog.dietmar.biz/archives/196#comment-1715</link>
		<dc:creator>Siegfried</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 07:36:41 +0000</pubDate>
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		<description>Mein Gott Dietmar, was tust mir da an? 
In aller Herrgottsfrühe - habe gerade eben gefrühstückt und lese ich hier von deiner Südtiroler Carbonara. Für mich ist allein schon der Namen ein Reiz für sich, ein bisschen Magie der Vielfalt,  wer ihn wohl erfunden haben dürfte? 
Und wieder schreibst du von der "besten Freundin von allen" und verrätst uns sogar was sie am liebsten isst. Wann verrätst du uns endlich den Traminer Hochzeitstermin schlechthin? 
Oft wird gesagt, der Mensch ist, was er isst. Nun, wenn ich mir eure Präferenzen so ansehe, dann stehen natürlich die Südtiroler Produkte an erster Stelle, denn schon bald haben die Tomaten Hochkunjuktur in Südtirol. Jeder stolze Südtiroler Gartenbesitzer bietet dir welche an - ja, sie sind halt alle mehr oder weniger zur gleichen reif und sollen eben nicht überreifen. Die Arbeit an so einer Südtiroler Tomatenstaude ist ja auch zu berücksichtigen. Das kleine Pflänzchen, dass zunächst noch sehr empfindlich gegen die oft noch eintretende Frühjahrskälte ist, wächst mit der Südtiroler Sonne schnell und stolz heran, das "ausgeizen" darf allerdings nicht vergessen werden - und wenn sie zu stark blühen, so entscheidet man sich, ob man mehrere kleine Früchte haben möchte,(alle Blüten lassen) oder eben weniger, dafür grössere (einige Blüten abzupfen). Das Wichtigste an der ganzen Geschichte ist jedoch der Umstand, dass Südtiroler Tomaten, nicht nur gut schmecken, sondern sehr gesund sind. Sie haben sehr viel Vitamin C (schützt vor Zellschäden und steigert die Widerstandskraft), Ballaststoffe (bringen den Darm in Schwung), Kalium (übernimmt wichtige Aufgaben im Nerven und Muskelstoffwechsel), Sekundäre Pflanzenstoffe(senkt das Krebsrisiko, schützt vor Herz- und Kreislauferkrankungen, stärkt die Abwehrkräfte, beinhaltet das sogenannte Beta-Carotin-Vorstufe zum Vitamin A) und sie sind sehr kalorienarm, was jedem Südtiroler Mädchen, welches auf die Figur schaut, sehr gelegen kommt. Unter den Südtiroler Jungs soll es auch eine Menge geben, die drauf schauen, auf die Figur natürlich und auf die Südtiroler Mädchen logisch auch. 

Und da fällt mir noch die Redewendung "treulose Tomate" ein, die im ersten Weltkrieg entstand. In Deutschland konnte sich damals kaum einer vorstellen, dass man Tomaten auch essen kann. Die Tomatenstauden und Früchte hatten lediglich die Aufgabe, die Ziergärten zu verschönern. Versuche, die Pflanze zu kultivieren, schlugen stets fehl. Im sonnigen Italien hingegen wurden die "pomo d'ori" - Goldäpfel - längst mit Olivenöl, Basilikum, Zwiebeln und Knoblauch verfeinert und genussvoll verspeist. Warum kam es nun zur Redensart "treulose Tomate"? Die Italiener hatten sich ja im 1. Weltkrieg zunächst mit den Deutschen verbündet, sind dann aber zum Gegner übergewechselt. So setzte man die Italiener, die ja untreu wurden und schon lange Tomaten angebaut und gegessen haben mit den damals so unzuverlässigen (weil schwierig kultivierbaren) Tomaten gleich. 

Genug jetzt der Südtiroler Tomaten-Geschichte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Gott Dietmar, was tust mir da an?<br />
In aller Herrgottsfrühe - habe gerade eben gefrühstückt und lese ich hier von deiner Südtiroler Carbonara. Für mich ist allein schon der Namen ein Reiz für sich, ein bisschen Magie der Vielfalt, wer ihn wohl erfunden haben dürfte?<br />
Und wieder schreibst du von der &#8220;besten Freundin von allen&#8221; und verrätst uns sogar was sie am liebsten isst. Wann verrätst du uns endlich den Traminer Hochzeitstermin schlechthin?<br />
Oft wird gesagt, der Mensch ist, was er isst. Nun, wenn ich mir eure Präferenzen so ansehe, dann stehen natürlich die Südtiroler Produkte an erster Stelle, denn schon bald haben die Tomaten Hochkunjuktur in Südtirol. Jeder stolze Südtiroler Gartenbesitzer bietet dir welche an - ja, sie sind halt alle mehr oder weniger zur gleichen reif und sollen eben nicht überreifen. Die Arbeit an so einer Südtiroler Tomatenstaude ist ja auch zu berücksichtigen. Das kleine Pflänzchen, dass zunächst noch sehr empfindlich gegen die oft noch eintretende Frühjahrskälte ist, wächst mit der Südtiroler Sonne schnell und stolz heran, das &#8220;ausgeizen&#8221; darf allerdings nicht vergessen werden - und wenn sie zu stark blühen, so entscheidet man sich, ob man mehrere kleine Früchte haben möchte,(alle Blüten lassen) oder eben weniger, dafür grössere (einige Blüten abzupfen). Das Wichtigste an der ganzen Geschichte ist jedoch der Umstand, dass Südtiroler Tomaten, nicht nur gut schmecken, sondern sehr gesund sind. Sie haben sehr viel Vitamin C (schützt vor Zellschäden und steigert die Widerstandskraft), Ballaststoffe (bringen den Darm in Schwung), Kalium (übernimmt wichtige Aufgaben im Nerven und Muskelstoffwechsel), Sekundäre Pflanzenstoffe(senkt das Krebsrisiko, schützt vor Herz- und Kreislauferkrankungen, stärkt die Abwehrkräfte, beinhaltet das sogenannte Beta-Carotin-Vorstufe zum Vitamin A) und sie sind sehr kalorienarm, was jedem Südtiroler Mädchen, welches auf die Figur schaut, sehr gelegen kommt. Unter den Südtiroler Jungs soll es auch eine Menge geben, die drauf schauen, auf die Figur natürlich und auf die Südtiroler Mädchen logisch auch. </p>
<p>Und da fällt mir noch die Redewendung &#8220;treulose Tomate&#8221; ein, die im ersten Weltkrieg entstand. In Deutschland konnte sich damals kaum einer vorstellen, dass man Tomaten auch essen kann. Die Tomatenstauden und Früchte hatten lediglich die Aufgabe, die Ziergärten zu verschönern. Versuche, die Pflanze zu kultivieren, schlugen stets fehl. Im sonnigen Italien hingegen wurden die &#8220;pomo d&#8217;ori&#8221; - Goldäpfel - längst mit Olivenöl, Basilikum, Zwiebeln und Knoblauch verfeinert und genussvoll verspeist. Warum kam es nun zur Redensart &#8220;treulose Tomate&#8221;? Die Italiener hatten sich ja im 1. Weltkrieg zunächst mit den Deutschen verbündet, sind dann aber zum Gegner übergewechselt. So setzte man die Italiener, die ja untreu wurden und schon lange Tomaten angebaut und gegessen haben mit den damals so unzuverlässigen (weil schwierig kultivierbaren) Tomaten gleich. </p>
<p>Genug jetzt der Südtiroler Tomaten-Geschichte.</p>
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